Wenn die Temperaturen steigen, sind leichte Gerichte genau das Richtige. Dieses vegane Okroschka-Rezept ist ausgewogen und einfach super lecker. Die vegane Okroschka ist die pflanzliche Variante der traditionellen russischen kalten Sommersuppe und eignet sich perfekt für heiße Tage. Klassisch wird Okroschka mit Kefir oder Buttermilch zubereitet – in diesem Rezept sorgen cremiger pflanzlicher Joghurt und veganer Schmand für den typisch frischen Geschmack.
Knackige Gurken, Radieschen, Kartoffeln, frischer Dill und eine cremige Joghurtbasis machen diese Okroschka-Suppe zu einem unkomplizierten Sommergericht, das sich wunderbar vorbereiten lässt. Ob als leichtes Mittagessen, schnelles Abendessen oder erfrischende Mahlzeit im Garten – dieses vegane Okroschka-Gericht bringt ein Stück osteuropäische Küche auf deinen Tisch.
Warum du dieses vegane Okroschka Rezept lieben wirst
- Schnell vorbereitet und perfekt für heiße Sommertage.
- Schmeckt gut gekühlt besonders erfrischend.
- Ideal zum Vorbereiten und Durchziehen im Kühlschrank.
- Mit frischem Gemüse und cremiger Joghurtbasis.
- Auch vegan ganz klassisch und aromatisch.
- Perfekt als leichtes Mittag- oder Abendessen.
- Bringt Abwechslung in deine Sommerrezepte.


Vegane Okroschka
Zutaten
- 400 g festkochende Kartoffeln
- 1/2 Salatgurke
- 6-8 Radieschen
- 2 Frühlingszwiebeln
- 250 g vegane Fleischwurst oder Räuchertofu klein gewürfelt
Für die Suppe
- 350 g ungesüßter Sojajoghurt oder Kokosjoghurt
- 100 g veganer Schmand
- 2-3 EL frischer Dill fein gehackt
- 1 EL Petersilie optional, fein gehackt
- 250 ml kaltes Wasser still
- 1 TL mittelscharfer Senf
- 1-2 EL Zitronensaft
- 1 TL Kokosblütenzucker oder Agavendicksaft optional
- Salz, Pfeffer nach Geschmack
- 1/4 TL Kala Namak (Schwarzsalz) optional
Anleitungen
- Die Kartoffeln als Pellkartoffeln etwa 20 Minuten gar kochen. Anschließend vollständig abkühlen lassen, pellen und in kleine Würfel schneiden.
- Falls du Räuchertofu verwendest, schneide ihn in kleine Würfel und brate ihn in einer beschichteten Pfanne 5–7 Minuten goldbraun an. Anschließend vollständig abkühlen lassen. Bei veganer Mortadella entfällt dieser Schritt.
- Die Gurke längs halbieren und die Kerne entfernen. Gurke, Radieschen und Kartoffeln in kleine Würfel schneiden. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Dill und Petersilie fein hacken.
- Joghurt, veganen Schmand, kaltes Wasser, Senf, Zitronensaft sowie optional Kokosblütenzucker oder Agavendicksaft in einer großen Schüssel verrühren.Mit Salz und Pfeffer und optional etwas Kala Namak abschmecken.
- Kartoffeln, Gurke, Radieschen, Frühlingszwiebeln, Kräuter sowie die vegane Mortadella oder den Räuchertofu vorsichtig unter die Joghurtbasis heben.
- Die Okroschka mindestens 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.Vor dem Servieren nochmals abschmecken und bei Bedarf etwas Zitronensaft, Salz oder kaltes Wasser ergänzen.
Notizen
- Kartoffeln am besten bereits am Vortag kochen.
- Gurkenkerne vor dem Schneiden entfernen – so verwässert die Okroschka später nicht.
- Räuchertofu vor dem Hinzufügen goldbraun anbraten.
- Mindestens 2 Stunden kalt durchziehen lassen.
- Am besten über Nacht ziehen lassen und vor dem Servieren nochmals abschmecken.
- Kala Namak sorgt optional für einen typischen Ei-Geschmack.
Häufige Fragen zur veganen Okroschka
Was ist Okroschka?
Okroschka ist eine traditionelle kalte Suppe aus Osteuropa. Klassisch wird sie mit Kefir oder Buttermilch zubereitet. Diese vegane Variante verwendet stattdessen pflanzlichen Joghurt und veganen Schmand und schmeckt genauso herrlich erfrischend.
Welcher pflanzliche Joghurt eignet sich am besten?
Ungesüßter Sojajoghurt sorgt für einen neutralen Geschmack. Wenn du die Okroschka besonders cremig magst, kannst du auch ungesüßten Kokosjoghurt im griechischen Style verwenden.
Kann ich die vegane Okroschka vorbereiten?
Ja, das ist sogar empfehlenswert. Nach einigen Stunden im Kühlschrank verbinden sich die Aromen besonders gut. Vor dem Servieren einfach noch einmal abschmecken.
Womit kann ich die vegane Mortadella ersetzen?
Alternativ kannst du angebratenen Räuchertofu verwenden. Er verleiht der Suppe eine würzige, leicht rauchige Note und passt hervorragend zu den frischen Zutaten.
Wie lange ist vegane Okroschka haltbar?
Gut verschlossen hält sich die vegane Okroschka im Kühlschrank etwa 3 Tage. Vor dem Servieren gut umrühren und bei Bedarf noch einmal mit Salz, Pfeffer oder etwas Zitronensaft abschmecken.
Kann ich die Okroschka glutenfrei zubereiten?
Ja. Achte einfach darauf, eine glutenfreie vegane Mortadella zu verwenden oder ersetze sie durch Räuchertofu. Alle übrigen Zutaten sind von Natur aus glutenfrei.
Tipps & Variationen
Mit ein paar kleinen Änderungen kannst du die vegane Okroschka ganz nach deinem Geschmack anpassen.
- Für einen besonders cremigen Geschmack eignet sich ungesüßter Kokosjoghurt im griechischen Style.
- Wer den klassischen Geschmack bevorzugt, verwendet vegane Mortadella. Räuchertofu sorgt dagegen für eine würzige, leicht rauchige Note.
- Frischer Schnittlauch passt ebenfalls hervorragend zur Okroschka und ergänzt die Kräuter wunderbar.
- Mit einer kleinen Prise Kala Namak erhält die Suppe eine leichte Ei-Note – ganz ohne Ei.
- Wenn dir die Suppe nach dem Durchziehen zu dick geworden ist, kannst du sie mit etwas kaltem Wasser wieder auf die gewünschte Konsistenz bringen.
Aufbewahrung
Bewahre die vegane Okroschka gut verschlossen im Kühlschrank auf. Dort hält sie sich etwa 3 Tage.
Vor dem Servieren die Suppe gut umrühren und noch einmal abschmecken. Durch das Durchziehen verbinden sich die Aromen besonders gut, sodass die Okroschka am nächsten Tag häufig sogar noch besser schmeckt.
Zum Einfrieren eignet sich die Suppe nicht, da pflanzlicher Joghurt und frisches Gemüse nach dem Auftauen ihre Konsistenz verändern.
Servieridee
Die vegane Okroschka schmeckt besonders gut an heißen Sommertagen als leichtes Mittag- oder Abendessen.
Serviere sie gut gekühlt mit frischem Dill, Frühlingszwiebeln und einer Scheibe Bauernbrot oder kräftigem Sauerteigbrot. Auch zu einem sommerlichen Brunch oder einem Picknick im Garten passt die kalte Suppe wunderbar.
Mehr zur Geschichte der Okroschka findest du auf Wikipedia.
Persönlicher Abschluss
Ich hoffe, dir schmeckt diese vegane Okroschka genauso gut wie uns. Sie ist herrlich erfrischend, unkompliziert und genau das Richtige für warme Sommertage.
Wenn du das vegane Okroschka Rezept ausprobierst, freue ich mich sehr über deinen Kommentar. Erzähl mir gern, ob du die Variante mit veganer Mortadella oder Räuchertofu gewählt hast.
Du suchst noch mehr leichte Sommerrezepte? Dann probiere auch meinen Wassermelonen-Feta-Salat oder den mediterranen Nudelsalat aus – beide passen wunderbar zu warmen Tagen und lassen sich ebenfalls gut vorbereiten.


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