Kleine Küche organisieren: 42 Dinge, die du sofort aussortieren kannst für mehr Platz und weniger Chaos

Aufgeräumte Familienküche mit schwarzen Küchenschränken, freier Arbeitsfläche und praktischen Ordnungssystemen für mehr Ordnung im Alltag
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Kleine Küche organisieren beginnt mit dem Aussortieren

Eine kleine Küche zu organisieren ist oft schwieriger, als man denkt. Schon wenige zusätzliche Dinge reichen aus, damit Schränke voll wirken und Arbeitsflächen ständig belegt sind.

In Familienküchen mit wenig Stauraum sammeln sich mit der Zeit doppelte Küchenhelfer, alte Dosen, ungenutzte Geräte oder Gegenstände an, die längst keine Aufgabe mehr haben.

Nach unserem Umzug fiel uns das zum ersten Mal richtig auf. Wir sind zu fünft und haben trotzdem nur eine kleine Küche ohne Essbereich. Irgendwann waren die Schränke voll, die Arbeitsflächen ständig belegt und die Küche fühlte sich deutlich unruhiger an als früher.

Deshalb haben wir angefangen auszusortieren. Alles, was kaputt war, nicht genutzt wurde oder nur Platz wegnahm, durfte gehen.

Schon nach kurzer Zeit wirkte die Küche aufgeräumter. Die Schränke wurden übersichtlicher, die Arbeitsflächen freier und der Raum insgesamt angenehmer.


Warum kleine Küchen mit wenig Platz schneller chaotisch wirken

Wer seine kleine Küche organisieren möchte, merkt schnell, dass eine gute Küchenorganisation in kleinen Räumen besonders wichtig ist.

Sobald Arbeitsflächen vollgestellt sind oder Schränke überquellen, wirkt der Raum schnell unordentlich. Das liegt meist nicht am fehlenden Stauraum, sondern an der Menge der Dinge, die untergebracht werden müssen.

Die meisten von uns nutzen jeden Tag dieselben Töpfe, Messer und Küchenhelfer. Vieles andere bleibt monatelang im Schrank und nimmt trotzdem Platz ein.

Je mehr sich ansammelt, desto schwieriger wird es, den Überblick zu behalten. Schränke werden voller, das Aufräumen dauert länger und selbst eine saubere Küche wirkt schnell unruhig.

Chaotische Küchenschublade mit Küchenhelfern, Batterien, Scheren, Stiften und Kleinteilen vor dem Aussortieren in einer kleinen Küche
Eine überfüllte Küchenschublade mit Küchenhelfern und Kleinteilen. Solche Schubladen sind oft ein guter Ausgangspunkt, wenn du eine kleine Küche organisieren möchtest.

42 Dinge, die in unserer kleinen Küche gehen durften

Natürlich muss nicht alles davon weg. Aber viele dieser Dinge sammeln sich in Küchen an und sorgen dafür, dass Schränke voller werden als nötig.

Geschirr, Dosen und Vorräte

  • verfärbte Plastikdosen
  • Dosen ohne Deckel
  • Deckel ohne passende Dose
  • Glasdosen oder Schüsseln mit kleinen Schäden
  • alte Werbetassen
  • zu viel Besteck
  • angeschlagenes Geschirr
  • Tassen mit Rissen oder solche, die niemand benutzt
  • undichte Trinkflaschen

Pfannen, Backformen und Kochutensilien

  • Pfannen mit zerkratzter Beschichtung
  • alte Backformen mit beschädigter Beschichtung
  • stumpfe oder ungeliebte Messer
  • doppelte Küchenhelfer (nur das beste Exemplar behalten)
  • Spezialtöpfe wie Spargeltopf oder Wok
  • Spezialgeräte wie Spiralschneider, Ananasschneider oder Tubenquetscher
  • alte Plastikschneidebretter
  • beschädigte Kochutensilien aus Kunststoff
  • defekte Strohhalme
  • verfärbte Silikonformen
  • verkratzte Plastikmessbecher

Küchengeräte

  • mehrere Geräte mit derselben Funktion
  • Geräte mit beschädigter Beschichtung
  • ungenutzte Spezialgeräte wie Dampfgarer oder Dörrgerät
  • Zubehörteile, deren Zweck niemand mehr kennt

Backzubehör und Küchenkleinkram

  • zu viele Ausstechformen
  • selten genutztes Backzubehör
  • alte Spülbürsten und Schwämme
  • Prospekte von Lieferdiensten
  • Stifte, die nicht mehr schreiben
  • alte Werbekugelschreiber
  • kaputte Clips und Gummibänder
  • Dinge ohne festen Platz
  • alte Rezeptzettel

Dinge, die einfach Platz wegnehmen

  • ungenutzte Kochbücher
  • Deko ohne Funktion
  • Kühlschrankmagnete
  • alte Babyflaschen oder Trinklernbecher
  • Gegenstände, die seit Jahren nicht benutzt wurden
  • Dinge, die jedes Mal nerven, wenn man sie benutzt
  • abgelaufene Vitaminpräparate
  • Gegenstände, die eigentlich gar nicht in die Küche gehören

Viele dieser Dinge bleiben lange unbemerkt. Zusammen belegen sie jedoch erstaunlich viel Stauraum.


Mehr Platz und Ordnung in kleinen Küchen

Bei uns kam die größte Veränderung nicht durch neue Boxen oder Ordnungssysteme zustande, sondern durch das Aussortieren.

Sobald die Schränke nicht mehr bis oben voll sind und weniger Dinge auf der Arbeitsfläche stehen, fühlt sich die Küche gleich viel ruhiger an.

Bei uns stehen heute nur noch die Dinge sichtbar herum, die wirklich täglich genutzt werden. Dazu gehören der Wasserkocher, der Thermomix, unsere Schneidebretter, der Messerblock, der Spülmittelspender und der Obstkorb.

Alles andere hat einen festen Platz im Schrank, in Körben oder in Schubladen.

Dadurch bleibt mehr freie Fläche zum Arbeiten und die Küche wirkt deutlich aufgeräumter.

Wenn du deine gesamte Küche strukturierter gestalten möchtest, findest du weitere Ideen im Artikel:


Mutter und Kind organisieren eine kleine Küche mit freien Arbeitsflächen, aufgeräumten Küchenschränken und einem Korb für aussortierte Küchengegenstände.
Weniger Dinge auf den Arbeitsflächen und in den Schränken sorgen für mehr Übersicht im Alltag.

Minimalismus in der Küche bedeutet nicht Perfektion

Minimalismus hat für mich nichts mit perfekt abgestimmten Küchenregalen oder einheitlichem Geschirr zu tun.

Wer buntes Geschirr liebt oder verschiedene Tassen sammeln möchte, darf das weiterhin tun.

Viel wichtiger sind für mich andere Fragen:

  • Wird es regelmäßig benutzt?
  • Erleichtert es den Alltag?
  • Oder nimmt es nur Platz weg?

Bei uns war nicht entscheidend, dass plötzlich alles zusammenpasst. Entscheidend war, dass nur noch die Dinge geblieben sind, die wir tatsächlich nutzen.

Schränke lassen sich leichter nutzen, auf den Arbeitsflächen bleibt mehr Platz und vieles wirkt automatisch aufgeräumter.

Minimalismus in der Küche bedeutet für mich deshalb nicht Verzicht, sondern bewusst zu entscheiden, was einen Platz in der Küche verdient.


Diese Ordnungssysteme helfen in kleinen Küchen

Ordnungssysteme haben bei uns erst nach dem Aussortieren richtig funktioniert.

Besonders hilfreich finde ich heute:

Durchsichtige Organizer helfen dabei, auf einen Blick zu erkennen, was vorhanden ist. So wird weniger doppelt gekauft und der Überblick bleibt erhalten.

Für eine funktionierende Küchenordnung reichen meist wenige Hilfsmittel aus. Entscheidend ist, dass Schränke nicht überfüllt sind und jedes Teil einen festen Platz hat.


Fazit: So lässt sich eine kleine Küche dauerhaft organisieren

Wenn mich heute jemand fragt, wie man eine kleine Küche organisiert, lautet meine Antwort immer gleich: Erst aussortieren, dann organisieren.

Viele Küchen wirken nicht chaotisch, weil zu wenig Platz vorhanden ist, sondern weil sich im Laufe der Zeit zu viele Dinge angesammelt haben.

Wer Überflüssiges aussortiert und den vorhandenen Stauraum sinnvoll nutzt, schafft mehr Übersicht, freie Arbeitsflächen und dauerhaft mehr Ordnung.

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Maria – Mama von drei Kindern und Gründerin von Calm Family Life
Maria | Mama von drei Kindern

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